Das 7. Kapitel – Amouages „Bibliothek der Düfte“ wächst weiter: LIBRARY COLLECTION – OPUS VII

Amouage - The Library Collection - Opus VII

Fast drei Jahre ist es her, dass wir hier auf Edle Essenzen erstmals von der Amouage-Parfumkollektion „The Library Collection“ berichteten. Damals wurde die „Bibliothek der Düfte“ mit drei erlesenen Eaux de Parfum (OPUS I, II und III) aus der Taufe gehoben; drei weitere (OPUS IV, V und VI) kamen zwischenzeitlich hinzu. Im kommenden Juni nun erscheint das siebente Kapitel der „Library Collection“: OPUS VII.

Und wieder ist es Amouage gelungen, eine ganze Reihe außergewöhnlicher Duftnoten in einem Parfum zu versammeln, die in dieser Kombination wohl noch nie zuvor eine menschliche Nase erschnuppern durfte. Schon die Zutatenliste des Duftes, der holzige, grüne und ledrige Facetten in sich vereint, lässt gar Wunderbares erahnen:

Kopfnote: Galbanum-Harz, Rosa Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Bockshornklee

Herznote: Oud-Rauch, Patchouli, Ambroxan, Leder, Ambergris

Basisnote: Costus-Wurzel, Muscone, Sandelholz, Weihrauch, Cypriol

Fachkundig zusammengebraut wurden all diese edlen Ingredienzien in olfaktorischer Koproduktion von zwei ausgewiesenen Meistern ihres Metiers: Pierre Negrin, der als Nase schon mehrfach für Amouage in den Ring gestiegen ist (Interlude Man, OPUS VI) – und Alberto Morillas. Der aus dem spanischen Sevilla stammende Parfümeur hat in der Edelduft-Branche einen Ruf wie Donnerhall; zumindest gefühlt steckt er hinter jedem zweiten Parfum auf dem Markt: Acqua di Parma, Yves Saint Laurent, Versace, Van Cleef & Arpels, Nina Ricci, Narciso Rodriguez, Marc Jacobs, Lanvin, Lancome, Kenzo, Issey Miyake, Givenchy, Giorgio Armani, Estée Lauder, Cartier, Carolina Herrera, Carita, Calvin Klein, Bvlgari… – es fällt schwer, eine Marke mit klangvollem Namen zu finden, für die der Vollblut-Parfümeur noch keinen Duft kreiert hat.

Amouage - The Library Collection - Opus VII

Nun also Amouage, nun also OPUS VII. Neben den Namen der beiden dafür verantwortlich zeichnenden Top-Parfümeure verheißen schon die delikaten Duftnoten überaus Gutes. Ein Eindruck, der sich verfestigt, wenn man die ganz wenigen Rezensionen des Parfums liest, wie man sie vereinzelt bereits im englischsprachigen Internet findet und die von jenen paar glücklichen Parfum-Bloggern verfasst wurden, die schon das Vergnügen hatten, OPUS VII unter ihre Nase halten zu dürfen. Und die dann etwa so klingen:

„Verdeckte Ermittlungen führten mich zu einer Probe des Duftes, den ich mit großem Vergnügen einige Wochen lang testete, mit ein paar Unterbrechungen für andere Duft-Rezensionen. Ehrlich gesagt, ich trug den Duft die ganze Zeit über. Etwa so wie es ist, wenn man endlich eine gute Lederjacke gefunden hat und nicht einmal daran denken würde, sie abzulegen. Genauso ist es mit OPUS VII – abgesehen von der Tatsache, dass ich den Duft tatsächlich auch beim Schlafen trug. Ich trug ihn auch beim Fußballschauen, beim Training im Fitness-Studio, beim Zubereiten von Frühstück für meinen Sohn, beim Ausgehen und beim Empfang von Gästen“ …

(Serguey Borisov, Fragrantica)

Ganz ähnlich ging es auch diesem Parfum-Blogger, dessen Rezension stellenweise fast ein bisschen an den Erfahrungsbericht von einem Drogen-Trip erinnert; aber nein – hier ist nicht von LSD oder Experimenten mit Pilzen die Rede, sondern von Amouages OPUS VII:

„Seit meine Duftprobe angekommen ist, habe ich nicht wenig Zeit mit ihren Wundern verbracht. Ich habe meine Haut damit besprüht, habe an dem Fläschchen geschnuppert, ich habe durch Besprühen nicht nur mich selbst in den Duft getaucht, sondern auch meine Kissen und meine tibetische Gebetsfahne. Ich war mehr als nur ein wenig besessen von dem Duft, in einer Weise, die ich normalerweise so nicht gewohnt bin. Über nicht wenige Tage hinweg und auch in den Nächten, die diesen Tagen folgten. Ich habe versucht, die Dschinn (Fabelwesen aus der arabischen Mythologie, Anm. d. Red.) einzufangen, wie sie da flogen und hörte den Geschichten zu, die sie erzählten, und fragte mich, wo diese Geschichte begann und wie sie endete“.

(Tarleisio, The Alembicated Genie)

Etwas geerdeter, dabei aber nicht weniger begeistert liest sich die Besprechung von Dariush Alavi, auch bekannt als Autor der Parfum-Fibel „Le Snob: Perfume“:

„Ich war sprachlos von der schieren Komplexität dessen, was sich da unter meiner Nase entfaltete. Das erste Wort, das mir durch den Kopf schoss, war „Galbanharz“. OPUS VII von Pierre Negrins und Alberto Morilla präsentiert schlicht die grünste Eröffnung aller Amouage-Düfte, die bislang erschienen sind. Aber es ist nicht das Grün von geschnittenem Gras oder gehackten Kräutern. Dies ist das ganz spezielle und sehr besondere Grün, das Erbsen und Schoten verströmen: ein eigentümlicher Duft, der sowohl glasartig als auch ganz natürlich riecht. Seine grünen Facetten machen Raum für eine sanfte Maiglöckchen-Note – eine weitere Überraschung – die dann in einen Wok voll von Gewürzen übergleitet, mit Kardamom, Muskatnuss und viel Pfeffer. Schließlich wird all dies in eine holzige, ledrige, ambrige Basis eingewoben, die mit einer fast schon essbar erscheinenden Schmackhaftigkeit knistert“.

(Dariush Alavi, Persolaise)

Bei so vielen Vorschuss-Lorbeeren aus der Parfum-Blogosphäre darf man mal herzlich gespannt sein, was da im Juni auf uns zukommt – und über unsere neugierigen Nasen hereinbricht…
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