TAUERVILLE und TUBEROSE SOTTO LA LUNA: Neues von ANDY TAUER

Tauerville und Tuberose sotto la lunaGleich zwei Neuheiten können wir Ihnen dieser Tage von Andy Tauer präsentieren: Ein Parfum-Trio, das unter dem neuen, in den USA beheimateten Label TAUERVILLE erschienen ist – und TUBEROSE SOTTO LA LUNA, Andy Tauers neuester Ausflug in die nächtlichen Duftwelten mondbeschienener Blumen

„Spielplatz für innovative Ideen“: TAUERVILLE

Ganz besonders freuen wir uns über die jüngst erfolgte Aufnahme von TAUERVILLE in das Sortiment von Essenza Nobile. TAUERVILLE ist das 2014 gegründete „Kreativ-Outlet” von Andy Tauer. Das Label ist in Nordamerika zuhause; alle TAUERVILLE-Düfte werden exklusiv in den USA abgefüllt, verpackt und auch von dort aus vertrieben.

Der Parfümeur selbst beschreibt TAUERVILLE als „Spielplatz für innovative Ideen, präsentiert mit einem bodenständigen Ansatz“ – und, diesem Anspruch entsprechend, als „100% Swarovski-freie Zone“, wie Andy Tauer etwas süffisant hinzufügt. Die Botschaft ist also klar: Kein „Bling-Bling“, sondern harte olfaktorische Fakten, reduziert auf ihre pure, bloße Essenz: den Duft an sich.

Tauerville Flakons

Drei mal Düfte-„Flash“: TAUERVILLE

Im Falle der drei TAUERVILLE-Parfums, die gerade kürzlich aus den USA bei uns eintrafen, sind es vor allem drei Duftnoten, die von Andy Tauer prominent in Szene gesetzt wurden: Weihrauch, Rose und Vanille. Um diese Kern-Komponenten drehen sich die Düfte-Universen von Incense Flash, Rose Flash und Vanilla Flash.

So ähnlich ihre Namen klingen, so unterschiedlich sind die Parfums selbst: In Incense Flash vermengt sich trockener Weihrauch-Duft mit Holz- und Ledertönen zu einer himmlischen Parfum-Hymne, die Erinnerungen an sakrale Rituale in alten Tempeln und Kirchen heraufbeschwört. Rose Flash wartet mit einer großzügigen Dosierungen von natürlichem Rosen-Absolue auf, dessen verführerische Süße perfekt von harzigen und holzigen Tönen ausbalanciert wird. Und mit Vanilla Flash lässt Andy Tauer die Nase in einem wunderbar warmen, von delikaten Gewürz-, Rosen-, Patchouli-, und Tabak-Facetten durchsetzten Sprühregen aus Vanille baden.

Andy Tauer Flash Art

Parfum-Malerei: Neben dem Komponieren von Düften hat Andy Tauer noch eine zweite große kreative Leidenschaft – seine olfaktorischen Studien begleitet und visualisiert der Parfümeur häufig mit Skizzen, Zeichnungen und Aquarellen…

Liebesdienerin der Nase: TUBEROSE SOTTO LA LUNA

„Die Tuberose“, sagt Andy Tauer, „ist der Inbegriff floraler Verführungskünste. Es ist unmöglich, ihrem Zauber nicht zu verfallen.“ In der Tat: Nicht von ungefähr ist die Tuberose vielfach „perfumer’s darling“ und findet in zahlreichen Parfums als Herznote Verwendung. Denn ihr intensiver, opulenter Drama-Duft gilt als olfaktorisches Aphrodisiakum. Im prüden viktorianischen England soll es jungen Frauen dereinst gar untersagt gewesen sein, an Tuberosen zu schnuppern – man befürchtete, dass der Duft ungehörige sinnliche Gelüste auslösen könne…

Tuberose Sotto La Luna

Eine Tuberose im Mondschein:
TUBEROSE SOTTO LA LUNA

So absurd derartige moralisch begründete „Riech-Verbote“ heutzutage erscheinen mögen, zeigen sie doch, welche Qualitäten der Tuberose innewohnen. Der bekannte Parfum-Experte Roja Dove bezeichnete die Tuberose einmal als die „Hure der Parfümerie“ – eine hingebungsvolle Liebesdienerin der Nase, deren sinnlicher, extrovertierter Duft die Sinne umschmeichelt, verführt und gleichsam im Sturm für sich einnimmt.

In Indien ist die ursprünglich aus Mexiko stammende Tuberose auch als „Rajanigandha“ bekannt, was so viel wie „nachts duftend“ bedeutet. Der Name weist auf den nachtblühenden Charakter der exotischen Tropenblume hin, der sie wiederum als Studienobjekt für Andy Tauers „sotto la luna“-Serie geradezu prädestinierte.

Mit dem Unisex-Parfum TUBEROSE SOTTO LA LUNA zeigt Andy Tauer, dass die Tuberose zu keiner Tageszeit herrlicher duftet als nachts, wenn ihre weißen Blüten und die sie umgebende Landschaft in mystisches Mondlicht getaucht sind. Magisch-schillernd wie der Schein des nächtlichen Mondes sind auch die Facetten, die Andy Tauers mondbeschienene Tuberose zeigt: Sie blüht unter einem nächtlichen Sternenhimmel aus Zimt, Nelken und köstlichem Galbanharz, ist gebettet auf einem weichen Blumenbeet aus Geranien, Ylang-Ylang und Rosen – und wurzelt in einer Basis aus Patchouli und einer noblen Note von dunkler Ambra

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