L’ARTISAN PARFUMEUR – LES PAYSAGES: Frankreich-Trip nach Korsika und in die Auvergne

Korsika - AuvergneMit der Parfumkollektion Les Paysages erkundet das Nischendufthaus L‘Artisan Parfumeur die Schönheit der vielfältigen Landschaften Frankreichs. Die beiden Neuerscheinungen Mandarina Corsica und Mont de Narcisse nehmen uns mit zu den Vulkanen der Auvergne – und auf die sonnengeküsste Mittelmeerinsel Korsika.

Auvergne – Land der grünen Vulkane

Vulkane sind kaum das erste, das einem in den Sinn kommt, wenn man an Frankreich denkt. Doch mitten in Frankreich gibt es eine Gegend, die mit Vulkanen regelrecht übersät ist: die Auvergne. Angrenzend an die Regionen Burgund, Rhône-Alpes und Midi-Pyrénées, bietet die Auvergne mit der Chaîne des Puys und den Monts Dore zwei Vulkanketten mit mehr als 100 Vulkanen.

Diese einst feuerspeienden Berge sind heute freilich längst erloschen; die Ära ihrer Hauptaktivität liegt schon 10.000 Jahre zurück, die letzten Vulkanausbrüche ereigneten sich vor rund 4.000 Jahren. So friedlich und mit sattem Grün überwachsen, wie die Vulkane heutzutage in der Landschaft der Auvergne ruhen, kann man die infernalische Kraft der Eruptionen, die sich hier vor Jahrtausenden abgespielt haben, kaum noch erahnen. Heute sind die Vulkankegel bis in die Krater hinein mit Gras bedeckt – und erscheinen so mitunter wie von grünem Samt überzogen.

Auvergne

Die Auvergne, auch bekannt als das „weite Land“, ist die größte Vulkanlandschaft Europas – und ein wahres Naturparadies. Wanderwege führen an tiefgründigen Vulkanseen, sprudelnden Quellen und unberührten Flussläufen vorbei, weiter durch idyllische Dörfer und Wälder, hin zu alten, geschichtsträchtigen Burgen und Schlössern. So wild und aufgewühlt die Auvergne zu Zeiten der aktiven Vulkane auch gewesen sein mag, so viel Ruhe, Erholung und Seelenfrieden bietet sie heute.

Das L’Artisan-Parfum Mont de Narcisse ist von einem Naturschauspiel inspiriert, das sich in der Auvergne alljährlich im Frühjahr beobachten lässt: Wenn Abertausende von Narzissen blühen, bedecken wahre Teppiche aus weißen Blüten die grünen Wiesen der Region – was aus der Ferne wie eine leichte Schneedecke nach einem überraschenden Wintereinbruch aussieht.

Narzissen

Narzissen

Korsika – wilde Schönheit im Mittelmeer

Die alten Griechen nannten sie einst „Kalliste“ – „die Schönste“: Nur wenige Kilometer nördlich von Sardinien, eingerahmt vom Ligurischen und Tyrrhenischen Meer, liegt die Insel Korsika – ein meerumspülter Sehnsuchtsort aus wilden Küsten, ausgedehnten Waldgebieten, samtig-weißen Sandstränden und steinig-schroffem Hochgebirge. Mehr als 50 Zweitausender zählt das gebirgige Eiland; der höchste Berg ist der Monte Cinto mit 2706 Metern Höhe. In der malerischen Bergwelt Korsikas findet man urtümliche Natur, rauschende Gebirgsbäche – und Mufflons, eine mittlerweile selten gewordene Art von Wildschafen mit stattlichen, spiralartig gewundenen Hörnern.

Die zwischen Eichen-, Kiefern- und Kastanienwäldern trotzig gen Himmel ragenden Granitberge Korsikas sind wie ein Symbol für die Mentalität der stolzen Korsen, unter denen bis heute der Wille zu größerer Unabhängigkeit von Paris verbreitet ist – bis hin gar zu separatistischen Tendenzen. Ein Wesenszug, der aus der Geschichte der Mittelmeer-Insel zu erklären ist, die sich über die Jahrhunderte hinweg der verschiedensten Fremdherrschafts-Bestrebungen erwehren musste: Von den Byzantinern über die Genuesen und Franzosen bis hin zu Mussolinis Italien – sie alle wollten die widerspenstige Insel regieren, zumeist gegen den erklärten Widerwillen ihrer Bewohner.

Korsika

Lange stand Korsika unter der Herrschaft der Republik Genua. Der erste und einzige frei gewählte König von Korsika war – ein Deutscher: Theodor von Neuhoff. Dem gebürtigen Kölner und politischen Abenteurer war es zeitweilig gelungen, sich an die Spitze der korsischen Unabhängigkeitsbewegung zu setzen; im April 1736 wurde er von einem Konvent zum korsischen König gewählt. Doch seine Regentschaft wie auch die Existenz eines „Königreichs Korsika“ war nur von kurzer Dauer; die letzten 20 Jahre seines Lebens verbrachte König Theodor I. im Exil in London. 1768 wurde Korsika durch den Vertrag von Versailles von Genua an Frankreich verkauft; seither gehört Korsika, wenn auch seit 1982 mit regionalem Sonderstatus, zu Frankreich.

Neben einer großen Vielfalt an Weinen, Käse, Olivenöl und Zitrusfrüchten ist eines der traditionell wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Insel die Kastanie – deren Anbau in früheren Jahren eine Vorsorge gegen Hungersnöte war, weshalb die Frucht des Kastanienbaums auch als das „Brot der Korsen“ bezeichnet wird. So verbunden sind die Korsen mit der Kastanie, dass es auf der Insel sogar eine Brauerei gibt, die ein spezielles Bier auf Basis von Kastanienmehl braut.

Korsika

Nicht zuletzt ist Korsika aber auch eine Insel der Düfte. Die Vegetation ist erfüllt von zahlreichen aromatischen Blumen, Kräutern und Früchten: Lavendel, Zistrose, Ginster, Myrte, Rosmarin, Thymian, Salbei, Orchidee, Zitrusfrüchte. Diese und viele weitere Aromapflanzen sorgen für einen unverkennbaren „Signaturduft“ des unzähmbaren Mittelmeer-Eilands. Es war kein Geringerer als der wohl berühmteste Korse der Geschichte, Napoleon Bonaparte, der einst behauptete, er könne jederzeit mit geschlossenen Augen seine Heimatinsel erkennen – nur an ihrem bloßen Duft.

Kein Wunder also, dass Korsika für L’Artisan Parfumeur eine besonders ergiebige Inspirationsquelle für das neue „Les Paysages“-Parfum Mandarina Corsica war…

Mandarinen

Mandarinen

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