Ganz schön Feige! HYDE PARK von HUGH PARSONS

Hugh Parsons - Hyde ParkSo viel Feige war selten in einem Parfum, seit Olivia Giacobetti für Diptyque die Feigen-Dufthymne Philosykos komponiert hat. Die Feige nämlich in all ihren Aspekten zieht sich wie ein roter Faden durch den Duftverlauf von Hyde Park, dem neuesten Duft aus dem Hause Hugh Parsons.

Da wären zum einen die Feigenblätter, mit deren charakteristischen grünen Noten das markante Herrenparfum – freudig umjubelt von Bergamotte, Rosa Pfeffer, Engelwurz, Davana und schwarzer Johannisbeere – eröffnet. Im Herzen dann wirken die legendären Früchte des Feigenbaumes intensiv im harmonischen Dreiklang mit zwei stolzen Power-Blumen: arabischem Jasmin und Damaszener Rose. Und als wäre all das noch nicht Feige genug, lässt es sich auch die Basisnote von Hyde Park nicht nehmen, u.a. mit einer Feigenholz-Note aufzutrumpfen…

Wie der Name des Parfums schon vorsichtig andeutet, war der Londoner Hyde Park – seines Zeichens einer der größten innerstädtischen Großstadt-Parks der Welt – die Inspirationsquelle für diesen Herrenduft aus den Händen des Parfümeurs Maurizio Cerizza. Nun mag man vielleicht denken: Feigen und London? Wo ist da der Zusammenhang? Ist die Feige nicht im sonnenverwöhnten Mittelmeerraum zuhause, fernab vom gemeinhin doch eher als kühl und regenfreudig bekannten England?

Der Feigenbaum hat für die Parfumherstellung viel zu bieten: Nicht nur die Essenz seiner schmackhaften Früchte, sondern auch sein Holz und seine Blätter werden zuweilen für Duftkompositionen verwendet.

Grün, fruchtig, holzig: Was Duftkomponenten betrifft, ist der Feigenbaum ein vielseitiger Multitasker. Nicht nur seine schmackhaften Früchte, sondern auch Essenzen seines Holzes und seiner Blätter werden für Parfumkompositionen verwendet.

Ja, Feigenbäume sind wahrscheinlich so ziemlich das letzte, was man ausgerechnet mit London in Verbindung bringt. Doch zu Unrecht! Denn in London wächst, blüht und gedeiht so manches, was man in London eigentlich gar nicht vermuten würde. Auf Google Maps findet sich sogar ein Stadtplan, auf dem Sichtungen von Obstbäumen im Großraum London penibel eingezeichnet sind. Das Internetzeitalter macht’s möglich: Wer immer sich mit dem Gedanken trägt, in London köstliche Früchte direkt „ab Quelle“ zu naschen, wird mit dieser Obstbaum-Karte fündig. Und satt! London ist demnach ein wahres Dorado für alle Freunde des gepflegten Obst-vom-Baum-Stibitzens. Unter den eingezeichneten Londoner Früchtebäumen finden sich neben Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen sogar Zitronen, Kiwis, Mandeln, Oliven und Grapefruits – und eben auch eine nicht eben unbeachtliche Anzahl von Feigenbäumen. Mitten in London…

Wer hätte das gedacht? Nach diesen erstaunlichen Erkenntnissen über die Obstbaum-Kultur der britischen Hauptstadt muss man wohl ein altes Vorurteil schleunigst zu den Akten legen: Nämlich, dass in London keine Südfrüchte gedeihen. Die verblüffende Wahrheit lautet vielmehr: Feigenbäume gehören so selbstverständlich zu London wie der Big Ben, die Tower Bridge oder der Piccadilly Circus!

Was kommt da wohl als nächstes? In London scheint öfter die Sonne als auf Mallorca? Oder London hat weniger Regentage pro Jahr als Sevilla?

Stay tuned! Wie man sieht, ist London immer für eine Überraschung gut. Die neueste Überraschung heißt Hyde Park, stammt aus dem Londoner Parfumhaus Hugh Parsons, ist sowohl als Eau de Parfum als auch als After Shave erhältlich – und ab sofort bei Essenza Nobile bestellbar.

Hugh Parsons - Hyde Park

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